GZK überzeugt beim Sachsener Landespräventionstag in Leipzig

Schauspieler und Gefängnisarzt Joe Bausch zeigt Gesicht für Zivilcourage 

  

Schauspieler Joe Bausch erhält den GZK-Cartoon von Günter Koschig

Die Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) gab jetzt in Leipzig beim 3ten Landespräventionstag des Freistaates Sachsen, hervorragend organisiert vom Team des dortigen Landespräventionsrates den ca. 400 Expertinnen und Experten sowie Menschen aus der Praxis Impulse, wie man „Mut zur Zivilcourage“ macht und eigene Aktionen vor Ort initiiert. 

Joe Bausch, Günter Koschig und dem Team des LPR Sachsen

Durch eine Plakatausstellung der GZK, mit Statements von Dr. Joachim Gauck, Ralf Möller, Regina Halmich, HEINO, Clueso, Axel Prahl, Uwe Hück, Fadi Saad  u.v.a.  der 95 TeilnehmerInnen sowie einem Referat von Projektleiter Günter Koschig in den Leipziger Messehallen, konnte großes Interesse am Thema Zivilcourage geweckt werden. 

Insbesondere der GZK-Einsatz in Schulen und die Materialen, von Bastelbögen bis zum Lehrfilm 110 (alles kostenlos unter www.zivilcourage-goslar herunterladbar) überzeugten.                                                                                  Auch die Prominenten, ob der Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung oder der Tatortschauspieler und Gefängnisarzt aus Werl, Joe Bausch, zeigten sich begeistert und wurden mit einem GZK-Cartoon und  dem „110-Aktionsschal“ von Koschig für deren Mithilfe als Gastgeber bzw. als zukünftiger GZK-Teilnehmer, der Gesicht für Zivilcourage zeigt, ausgezeichnet.  

Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung erhält den GZK-Cartoon von Günter Koschig

 

Staatsministerin Aydan Özoguz zeigt Herz für Zivilcourage und den Notruf 110


Goslarer Zivilcouragekampagne mit Koschig und Saad zu Gast im Kanzleramt

Staatsministerin Aydan Özoguz, eine von 95 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK), empfing den Projektleiter Günter Koschig und Buchautor Fadi Saad, die ebenfalls auf Plakaten Gesicht für Zivilcourage zeigen, in ihrem Staatsministerin-Büro im Kanzleramt.


Mit ihrem Statement „Zeige Gesicht für Zivilcourage, ruf 110“ und einem Foto von Heike Göttert, das sie mit einem geflochtenen Herz in der Hand zeigt, möchte die Staatsministerin in Notsituationen zum „hinsehen, handeln und helfen“ auffordern und insbesondere für Empathie für die Opfer werben. Özoguz: „Jeder kann, unabhängig von Wohnort, Herkunft oder Nationalität, in eine gewalttätige Situation geraten. Dann ist es wichtig, zumindest die Profis von der Polizei über den Notruf 110 zu alarmieren“, sind sich Staatsministerin Özoguz und die beiden Polizisten Saad und Koschig einig.

Die GZK stellt über die Homepage www.zivilcourage-goslar.de kostenlos Materialien (z.B. Filme und Bastelbögen für Schulen) zur Verfügung. Über den WEISSEN RING, Mitinitiator der GZK, werden bundesweit auch Notrufkarten für Kinder  angeboten, die darauf hinweisen sich nicht selbst zu gefährden, um das Opfer zu kümmern und die Polizei anzurufen, so Günter Koschig. Er ist ehrenamtlich für die bundesweite Opferhilfeorganisation auch im Fachbeirat Kriminalprävention tätig und hat gemeinsam mit Fadi Saad die Handlungskompetenzen von Tausenden Schülern in Gewaltsituation gestärkt und ihnen im Rahmen von Lesungen und Diskussionen die Bedeutung des Opferschutzes vermittelt.      

Fotos von Alexander Geisler:
Staatsministerin Aydan Özoguz erhält als Dankeschön den „110-Schutzengelcartoon“ und ihr Aktionsplakat von Günter Koschig (links) und Fadi Saad in Berlin. 

Kinder werden mit Sport und Musik fit für Zivilcourage machen

Grimmepreisträger Marcel Mettelsiefen dreht im Harz mit Flüchtlingskindern

Der Filmemacher Marcel Mettelsiefen aus Berlin wurde 2015 für seinen Film „Die Kinder von Aleppo“ mit dem Grimmepreis ausgezeichnet.

Während der Dreharbeiten zum zweiten Teil des Filmes begleitete er jetzt den Besuch von Helen und Muhamed (Mitwirkende im ersten Teil) sowie deren Deutsche Freunde in die Flüchtlingsunterkunft in St. Andreasberg.

Eingefädelt vom Kunstkarussell aus Bad Harzburg und unterstützt von Photogeno Goslar, der Polizei Goslar und dem Weißen Ring, startete in der Turnhalle ein besonderes Integrationsprogramm.

Der betreibende ASB hatte dazu die Turnhalle mit speziellen Wänden ausgestattet, die von den Flüchtlingskindern bemalt werden durften. Das Kunstkarussellteam, das die Kinder der Einrichtung sonst auch in Deutschkursen betreut, brachte die über 100 Kinder und Erwachsenen  durch Trommeln, Musik und Sport schnell in Stimmung.

Diese wurde natürlich noch besser, als Günter Koschig, Heike und Thomas Göttert Sprungseile und Softbälle verteilten.

„Im Rahmen der Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) begleiten wir solche Präventionsaktivitäten, um  junge Menschen fit für Zivilcourage zu machen,“ so Koschig vom Goslarer Präventionsteam der Polizei und Außenstellenleiter des Weißen Ringes.

Mit Deutschen und Syrischen Jugendlichen sowie dem Zivilcouragecartoon der GZK, der für den Notruf 110 wirbt, ging es anschließend ins Braunlager Eisstadion. Beim Eisstockschießen und Eislaufen klang ein besonderer Tag aus, der den Beteiligten nicht nur Spaß gemacht hat, sondern auch ein Beitrag zur Integration war, so Britta Achtel als Vorsitzende des Kunstkarussells.

Fotos: Heike Göttert       

Goslarer Zivilcouragekampagne  zeichnet Ministerpräsident Stephan Weil aus

Günter Koschig und Heike Göttert überreichen den „110-Zivilcouragecartoon“

Hannover/Goslar.                                Am Rande der diesjährigen Niedersachsenpreises für Bürgerengagement, „Unbezahlbar und freiwillig“, zu der auch die Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) als eine von über 200 Bewerbern eingeladen war, trafen Projektleiter Günter Koschig und Aktionsfotografin Heike Göttert aus Goslar den Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil. Dieser dankte zuvor nicht nur den 10 preisgekrönten Initiativen aus ganz Niedersachsen, sondern allen anwesenden Ehrenamtlichen für deren hervorragendes Engagement. Im Hinblick auf die fünf Initiatoren der GZK (WEISSER RING, Photogeno, Polizei, Cineplex und Goslarsche Zeitung) lobte er deren Einsatz als „Mutmacher für Zivilcourage“.

Diese werben u.a. mit dem Aktionsplakat, auf dem Stephan Weil mit einer Uhr (die fünf vor 12 zeigt), Gesicht zeigt und seinem Statement „Höchste Zeit für mehr Menschlichkeit und Zivilcourage!“ bundesweit in Ausstellungen des WEISSEN RINGES, in Schulen sowie auf der Homepage (www.zivilcourage-goslar.de) für mehr Zivilcourage.

„Wir wollen damit allen Menschen Mut zum „Hinsehen, handeln und helfen machen, ohne sich dabei selbst zu gefährden. Ferner fordern wir bei Gefahr den Notruf 110 zu wählen sowie mehr Empathie für die Opfer zu zeigen,“ so Günter Koschig und Heike Göttert.

Beide dankten Stephan Weil für dessen Unterstützung mit dem von Jürgen Tomicek, (einem der profiliertesten satirischen Pressezeichner Deutschlands) angefertigten Schutzengelcartoon der GZK. „Ich nehme diese Auszeichnung gerne mit in die Niedersächsische Staatskanzlei, um auch von dort die Botschaften der GZK für mehr Zivilcourage, Toleranz und Opferschutz auszusenden,“ so der erfreute Ministerpräsident.

GZK beim Bundeskongress „Kommunale Ordnung“ vom Behörden Spiegel zu Gast

Günter Koschig inspiriert mit Plakatausstellung und Referat in Dresden zur Zivilcourage

Vertreter von Städten und Kommunen aus ganz Deutschland  kamen auf Einladung vom Behörden Spiegel in Dresden beim Bundeskongress „Kommunale Ordnung“ zusammen, um u.a. über Sicherheitskonzepte und –kooperationen bei Großveranstaltungen zu sprechen. Deren  Chefredakteur Uwe Proll konnte namhafte Referenten, wie u.a. den Präsidenten des Landespolizeipräsidiums Niedersachsen, Uwe Binias, der hierzu die neusten Erkenntnisse vorstellte, begrüßen. Darüber hinaus wurde auch sehr anschaulich  über das Thema „Kriminalprävention als Beitrag zu urbanen Sicherheit“ vom Leiter des Deutschen Präventionstages, Erich Marks, referiert.

Über „Zivilcourage als wirksame präventive Maßnahme“ berichtete der Koordinator des Goslarer Präventionsteam der Polizei, Günter Koschig. Anhand einer GZK-Plakatausstellung und seines Vortrages machte er deutlich, dass die Mutmachkampagne aus Goslar wirkt. In einer von KK Denis Habig durchgeführten Evaluation der GZK mit 1400 Schülern in sieben Schulen wurde deutlich,  dass das Bewusstsein für Not/Gefahrensituationen bei Helfern geschärft, die Zivilcourageregeln verinnerlicht und somit die eigene Handlungskompetenz entwickelt und gestärkt wurden. Ferner wurde die Empathie für Opfer gefördert. Lehrer und insbesondere Eltern der befragten Schüler sind als deren wichtigste Ansprechpartner benannt worden; die Polizei ist als kompetente Quelle geschätzt und gefragt. Zudem konnte festgestellt werden, dass sich insgesamt das Notrufverhalten positiv geändert hat (mehr Anrufe seit der GZK).

Mit neuen Materialien des WEISSEN RINGES zum Thema Zivilcourage wurden die 130 Teilnehmer inspiriert, eigene Projekte vor Ort im Netzwerk zu initiieren, nicht zuletzt, weil es auch einen Mehrwert für Kommunen gibt. Neben der Stärkung des Sicherheitsgefühls der BürgerInnen durch die „ 110 Kampagne“, werden die Präventionsnetzwerke vor Ort gestärkt. Ziel ist es weiterhin die Anzahl der Vandalismus- und Körperverletzungsdelikte mit schlimmen Folgen im Öffentlichen Raum zu minimieren, so Koschig. Die Aktionen in Schulen führen zur Ächtung von Mobbing und Gewalt; die gemeinsamen Übergaben von Zivilcourage-Fitnesspaketen (Bürgermeister - Schulleiter – Polizeichefin –GZK-Team –WEISSER RING) helfen, die Grundbotschaften der Zivilcourage zu vermitteln: 110 wählen, Helfen, ohne sich nicht selbst in Gefahr zu bringen und Empathie für Opfer zu zeigen.

Koschig dankte abschließend dem fachlichen Leiter des Kongresses Klaus Germer mit dem Aktionsplakat des Schauspielers Götz George, dass er den Mehrwert der Goslarer Kampagne, die sich durch „Hinsehen-Handeln–Helfen“, auszeichnet, vermitteln durfte.


Fotos: Behörden Spiegel - Marco Feldmann 

Bundespräsident Joachim Gauck erhält „Zivilcourage-Cartoon“ der GZK von Martin Schilff

 

Berrlin/Goslar. Beim Sommerfest im Garten des Schloss Bellevue in Berlin, zu dem einige tausend Ehrenamtliche eingeladen waren, trafen sich jetzt zwei Kampagnenteilnehmer der Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK): der Hausherr und Einladende, Bundespräsident Dr. Joachim Gauck, der auf seinem Plakat für die Zivilcourage-Kampagne „Den Keim Zivilcourage wachsen lassen“ will und Martin Schilff von der Gewerkschaft der Polizei, der „Gemeinsam sind wir bärenstark!“ für das für uns alle bedeutsame Thema eintritt.

Der Langelsheimer Martin Schilff nutzte diese Gelegenheit, um dem Bundespräsidenten den Schutzengelcartoon der GZK, der für den Notruf 110 wirbt, zu überreichen. Diesen hatte eigens für die Goslarer Kampagne der bundesweit bekannte Karikaturist Jürgen Tomiczek angefertigt.

Bundespräsident Dr. Joachim Gauck, nach seiner Aussage ein Sympathisant der Gewerkschaft der Polizei und deren vielfältigen Aktivitäten, war sehr erfreut und beeindruckt vom Engagement der Initiatoren der GZK (GZ,Polizei, Photogeno, Cineplex und dem WEISSEN RING). Er wünschte Ihnen weiterhin viel Erfolg.: wünschte den Goslarer Initiative weiterhin viel Erfolg.

 

 

Günter Koschig

Projektleiter der GZK

 

Polizeidirektorin Petra Krischker zeigt für die GZK Gesicht:

v.l.n.r.: Grafikdesigner Thomas Velte, Polizeidirektorin Petra Krischker und Projektleiter Günter Koschig

„Zivilcourage geht nie die Puste aus!“

 

Seit Jahren engagieren sich der Weiße Ring Goslar, das Fotostudio Photogeno, das Cineplexkino, die Goslarsche Zeitung und die Polizeiinspektion Goslar gemeinsam in der Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK), um die Sicherheit in unserer Region und darüber hinaus zu erhöhen.


Dahinter steht der Wunsch nach einem wachsamen Auge, nach Einmischen statt Weg sehen und Hilfe rufen statt Desinteresse zeigen. „Damit kein Nothelfer in Gefahr gerät oder gar zu Schaden kommt hat sich das Verfahren, schnell 110 zu wählen, bewährt! Auch auf meinem Zivilcourageplakat werbe ich deshalb im Ernstfall für den Notruf 110!“

Auch wenn sich Prävention nur schwer messen lässt, so bin ich der festen Überzeugung, dass diese immer wiederkehrende Kampagne in den Medien sich so bei den Bürgerinnen und Bürgern der Region Goslar festgesetzt hat, dass im Notfall oder bei Vorfällen, die unseren Mitmenschen seltsam vorkommen, öfter 110 gewählt oder die nächste Polizeidienststelle informiert wird. Uns hilft dieses Engagement, dieses Einmischen enorm, um in Teilen eine schnellere Aufklärung von Straftaten zu erreichen. Steter Tropfen höhlt den Stein, daher wünsche ich mir, dass dieser Zivilcouragekampagne nie die Puste ausgeht! Postkarten mit diesem Motto gibt es kostenlos bei allen Polizeidienststellen im Landkreis Goslar sowie bei unseren Partnern der Kampagne.

 

Allen, die uns bisher ihre Beobachtungen mitgeteilt oder uns im Notfall sofort gerufen haben, sage ich ein Herzliches Dankeschön! Machen Sie weiter so!

 

Petra Krischker, Polizeidirektorin


Landtagsabgeordnete Julia Willie Hamburg zeigt Gesicht für Zivilcourage!

Goslarer Zivilcouragekampagne wirbt mit Aktionsplakat "Sei kein Frosch,    ruf 110!“

„Sei kein Frosch, ruf 110!“ ist die Botschaft des Plakatmotives mit dem die GRÜNE Landtagsabgeordnete Julia Willie Hamburg gemeinsam mit der Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) dafür wirbt, nicht wegzuschauen, sondern zu handeln, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.

„Es ist von großer Bedeutung, Mobbing, Aggression oder gar gewalttätige Übergriffe nicht hinzunehmen. Wir alle können in eine Situation kommen, in der wir darauf angewiesen sind, dass andere Menschen nicht wegschauen, sondern handeln. 

Jede und Jeder kann helfen oder Hilfe holen – ein kostenloser Notruf bei der Polizei reicht“, erklärt Julia Willie Hamburg ihre Motivation, mit diesem Motto an der Kampagne, die von der Polizei,der Goslarschen Zeitung, dem Cineplex-Kino, dem Photogeno-Studio und dem WEISSEN RING initiiert wurde, teilzunehmen.  

„Die Goslarer Zivilcourage leistet einen großartigen Beitrag für das öffentliche Bewusstsein. Ich bin stolz, diese Kampagne unterstützen zu dürfen. Es braucht viel mehr Initiativen, wie diese Kampagne. Ich möchte gerne dazu beitragen, dass diese Kampagne noch weiter verbreitet wird. Dieser große, individuelle Einsatz des GZK-Teams ist bemerkenswert.“

GZK-Projektleiter Günter Koschig und Aktionsfotografin Heike Göttert freuen sich über diese Verstärkung. Mit der Niedersächsischen Landtagsabgeordneten Julia Willie Hamburg wollen wir Menschen ansprechen, den Opfern richtig zu helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen! Goslars Polizeichefin Petra Krischker betont, dass es in Gefahrensituationen immer eine gute Idee ist, den Notruf der Polizei zu wählen.

v.l.n.r.: Polizeidirektorin Petra Krischker, Grafikdesigner Thomas Velte, MdL Julia Willie Hamburg, Günter Koschig


CINEPLEX-Schülertag gegen Mobbing und für Zivilcourage      

GZK-Botschaft  "Sei stark, hol dir Hilfe!" bei den Schülern angekommen! Kinobetreiber Jill und Florian Wildmann mit dem Schutzengelcartoon ausgezeichnet!

Im Rahmen der Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) fand diesmal im Cineplex-Kino ein Tag gegen Mobbing und Gewalt für Schulen, u.a. aus Seesen, Bad Harzburg und Goslar statt.


v.l.n.r.: Klemens-Karl Krause, Petra Krischker, Günter Koschig.Heike Göttert und Florian Wildmann

Rund 400 Schüler, Lehrer sowie die Initiatoren der GZK, die Kinobetreiber Jill und Florian Wildmann, Goslars Polizeidirektorin Petra Krischker, Photogeno-Fotografin Heike Göttert, Verleger Klemens-Karl Krause, Günter Koschig vom WEISSEN RING sowie Jürgen Köhn vom Landeskriminalamt Niedersachsen schauten zunächst den vielfach prämierten Dokumentarfilm "Harte Schule" aus Amerika an.

Die Geschichte von fünf amerikanischen Schülern und die tägliche Gewalt, der sie ausgesetzt waren, empfanden einige Schüler so ergreifend, dass sie kurz den Kinosaal verlassen mussten. Andere waren wütend, dass es soweit kommen musste, dass sich die Mobbingopfer schließlich das Leben nahmen. Das Jüngste war erst 11 Jahre alt.

Da setzte dann die Diskussion mit den Schülern, moderiert von  GZK-Projektleiter Günter Koschig mit Goslars Polizeichefin Petra Krischker, der Vertreterin der Landesschulbehörde, Barbara Müller, der Präventionsfachkraft des WEISSEN RINGES aus Mainz, Anna Rau und den Ideengebern dieses besonderen Kinotages, dem Ehepaar Wildmann, ein.

In ihren Statements machten alle deutlich, dass Mobbing Gewalt, mit langwierigen und z.T. dramatischen Folgen für die Opfer und ggf. auch deren Familienangehörigen ist! Um die körperlichen und seelischen Auswirkungen bis hin zum Suizid, zu stoppen, muss den Opfern Mut gemacht werden.

Frau Rau forderte die Schüler auf: „Steht auf, zeigt Zivilcourage und zeigt den Mobbern gemeinsam die rote Karte, in dem ihr euch mit den Betroffenen solidarisch zeigt und Ihnen eure Hilfe anbietet. Die Mobbing-Interventionstrainierin Barbara Müller reagiert auf den  Vorwurf, dass in der Vergangenheit in Einzelfällen zu wenig passiert sei,  dass die Landesschulbehörde inzwischen viele Lehrkräfte zu Experten gegen Mobbing beschult hat, die sofort reagieren, wenn es zu Grenzverletzungen in der Schule kommt.

Petra Krischker machte deutlich, dass jeder seine Rolle hat, ob Lehrer, Mitschüler, Polizei oder Gerichte. Die Polizei nimmt das Phänomen sehr ernst und steht durch das Präventionsteam den Schulen dauerhaft beratend zur Seite. Bei Straftaten durch Mobber oder Cypermobber gibt es aber die „rote Karte“ und ein Strafverfahren, z.B. wegen Beleidigung oder Körperverletzung.

Mit einem neuen GZK-Kinospot, der jetzt im Cineplex immer vor den Hauptfilmen gezeigt wird sowie der Botschaft „Sei stark hol die Hilfe!“ beendeten Jill und Florian Wildmann den „Zivilcouragetag gegen Mobbing“.

Die Kinobetreiber wurden dafür mit dem Schutzengelcartoon der GZK ausgezeichnet. Projektleiter Günter Koschig überreichte ihnen sowie Denis Habig und Heike Göttert Dankesurkunden des WEISSEN RINGES von der Bundesvorsitzenden Roswitha Müller-Piepenkötter für ihr herausragendes Engagement für die GZK.

  




Das Kinderfest der Gewerkschaft der Polizei

Kreisgruppe Bundespolizei Hannover mit der GZK bei sonnigem Wetter in Göttingen

 

Auch in diesem Jahr hatte die Kreisgruppe Bundespolizei Hannover der Gewerkschaft der Polizei gemeinsam mit dem WEISSEN RING am letzten Freitag vor den niedersächsischen Sommerferien wieder ein Kinder- und Familienfest auf dem Göttinger Bahnhofsvorplatz organisiert.

Neben dem traditionellen Spielmobil mit Hüpfburg, Torwandschießen, Kinderschminken, Hockey, Pedalinos und vielen anderen Spielmöglichkeiten unterstützten in diesem Jahr auch eine ganzer Reihe anderer Einrichtungen und Behörden die Veranstaltung.

Ein Höhepunkt waren wieder die Wettbewerbe der Aktion „Sportler setzen Zeichen – KRAFT GEGEN GEWALT – STOP der Jugendkriminalität“ des WEISSEN RINGS.

Beim Torwandschießen, Basketballzielwurf und Seilsprungwettbewerb unter Anleitung vom Präventionsteam der Polizeiinspektion Göttingen, Günter Koschig vom WEISSEN RING und Karin Dullnig von der Gewerkschaft der Polizei Kreisgruppe Bundespolizei Hannover sind wieder zahlreiche Preise zu gewinnen. Gut angenommen wurde auch die kostenlose Fahrradregistrierung der Polizeiinspektion Göttingen.

Der Leiter der Polizeiinspektion Göttingen, Thomas Rath und der Kripochef, Volker Warnecke, machten mit ihrem Besuch die Bedeutung solcher Präventionsaktionen deutlich.

Gemeinsam warben sie mit den Veranstaltern für die Zivilcourageideen der Goslarer Zivilcouragekampagne, die u.a. maßgeblich von der Polizei, vom WEISSEN RING und der Gewerkschaft der Polizei getragen wird. Martin Schilff, der das Kinderfest bereits zum 10ten Mal organisiert hat, bedankte sich mit einem Zivilcouragecartoon der GZK bei der Göttinger Polizei  für die facettenreiche Mitwirkung.   

Zivilcourage-Mädchen-Fußballturnier mit

GZK-Botschafterin Dr. Riem Hussein in Lutter

Trotz tropischer Temperaturen von 33 Grad versammelten sich auf Einladung des Organisators Norbert Lachnit sowie des Niedersächsischen Fußballverbandes, über 200 Mädchen, Betreuer und Zuschauer, um ein Fußballturnier für Zivilcourage durchzuführen.

Im Neilestadion in Lutter waren erstmals der WEISSE RING (W.R.) mit der Botschafterin der Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK),   Dr. Riem Hussein sowie der Jugendbeauftragten Stefanie Artel-Tiede und GZK-Projektleiter Günter Koschig, beide W.R., zu Gast.

In den Spielpausen versammelten sich die jungen Nachwuchstalente am Stand des WEISSEN RINGES um Autogrammkarten von und Fotos mit der FIFA-sympathischen Schiedsrichterin Dr. Riem Hussein zu bekommen. Auf den Postkarten der GZK fordert sie auf „Misch dich ein, ruf 110!“ Gleichzeitig gab es Informationsmaterial vom WEISSEN RING über Zivilcourage und die GZK. 

Koschig dankte Norbert und Jan Lachnit für die gute Idee, die Zivilcourage zum Motto des Turniers zu machen und quasi spielerisch zum HINSEHEN,HANDELN und HELFEN aufzufordern, wenn Andere in Gefahr sind. Der WEISSE RING möchte insbesondere, dass man sich beim Eingreifen nicht selbst in Gefahr bringt, den Notruf 110 wählt und sich um das Opfer kümmert.

Beim anschließenden Torwandschießen gegen die Schiedsrichterin des Jahres 2014 legten sich die Sportlerinnen mächtig ins Zeug, um die Fußbälle und Trinkflaschen des WEISSEN RINGES zu gewinnen.

Schauspieler Helmut Krauss punktet in der Kindertagesstätte Oker

Plakatvorstellung der GZK: "Zivilcourage ist Menschenschutz":


Beim diesjährigen Neujahrsempfang der Stadt Goslar brillierte der Schauspieler und Synchronsprecher Helmut Krauss zum wiederholten Mal durch seine humoristische Einlage und stimmte so, alle 700 Gäste, auf das Jahr 2015 positiv ein.
Im Gespräch mit der Aktionsfotografin Heike Göttert und Projektleiter Günter Koschig, hob Krauss die Bedeutung von Zivilcourage für unsere Gesellschaft hervor und erklärte sich spontan für ein Photogenoshooting für die GZK bereit. Der beliebte Serienstar, ist u.a. aus der ZDF-Sendung "Löwenzahn" als argwöhnischer "Nachbar Paschulke" von Peter Lustig, vielen Kindern bekannt.

Mit dem Foto von Heike Göttert und einer in der KITA St. Paulus in Oker in stundenlanger Arbeit gebastelten riesigen Löwenzahnblume sowie dem Motto "Zivilcourage ist Menchenschutz", realisierte der GZK-Grafiker Thomas
Velte das nunmehr 83zigste Aktionsplakat.  "Wir wollen insbesondere junge Menschen damit ansprechen und darauf hinweisen, dass es gefährlich ist, sich in brenzlige Situationen zu begeben, die man nicht meistern kann. Besser ist es , so der Polizist und Opferhelfer des WEISSEN RINGES Koschig weiter, bei Gefahr den Notruf 110 abzusetzen."

Helmut Krauss gibt Autogramme.


Bei der Plakat- und Postkarten-vorstellung in der o.g. KITA freuten sich die Kinder, Betreuer sowie die Leiterin Anja Voges über einen gut gelaunten Helmut Krauss, der Autogramme und Interviews für die Zeitungen gab, bevor er zum Filmdreh nach Baden-Baden entschwand.


Ein Kurzinterview mit Helmut Krauss finden sie in der Rubrik: "Drei Fragen an..." oder folgenden diesem Link dorthin.

Plakatübergabe an Handballbundesligatorwart Martin Ziemer

Günter Koschig und Heike Göttert treffen den Nationaltorhüter der RECKEN

In der Handballbundesliga geht es richtig zur Sache. Insbesondere der Torwart muss besonders mutig sein, wenn er die pfeilschnellen Bälle seiner Gegenspieler halten will.

Nicht nur im Handballspiel ist der Torwart der TSV Hannover-Burgdorf ein Mutiger, sondern auch im täglichen Leben. Der sympathische "RECKE", Martin Ziemer, wirbt deshalb mit 5.000 Postkarten und Plakaten der GZK mit dem Slogan: "Ich halte mein Versprechen und wähle 110!", wenn andere Menschen durch Gewalttaten in Gefahr geraten und Hilfe benötigen.

Damit zeigen er und sein Verein "Gesicht für Zivilcourage" und fordert andere auf, wenn es brenzlig wird, zumindest den kostenlosen Notruf der Polizei unter 110 zu wählen.

Dass er dabei die Unterstützung der Vereinsführung und Mannschaftkollegen hat wurde deutlich, als die Aktionsfotografin der Goslarer Zivilcouragekampagne, Heike Göttert, sowie Projektleiter Günter Koschig Informationsmaterial des WEISSEN RINGES sowie die GZK-Aktionsmaterialien vor einem Training übergaben. Spontan schlossen sich mehrere Teamkollegen dem Fotoshooting für den WEISSEN RING an. Jetzt bleibt nur zu hoffen,. dass sich viele Menschen dem Motto der RECKEN „Werdet zu Helden“ anschließen und Empathie für Zivilcourage und die Opfer Gewalt zeigen, indem sie diesen helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen!

Fotos: Heike Göttert

GZK-Plakat mit Ärztin Vanessa Zahn hilft Opfern häuslicher Gewalt

Hilfe für Opfer häuslicher Gewalt: Beratungs- und Präventionsoffensive; Vorstellung der Jahresstatistik der BISS 

May, Zahn, Berg, Koschig, Göttert

Die Asklepios Harzkliniken, die Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) und die Beratungs- und Interventionsstelle für Opfer häuslicher Gewalt (BISS), welche vom Goslarer Netzwerk gegen häusliche Gewalt unter dem Dach der AWO initiiert wurde, haben eine Präventionsoffensive für die Opfer häuslicher Gewalt präsentiert.

Nach der repräsentativen Studie des BMSFJ zum Thema Gewalt in Partnerschaften erleiden 60 Prozent der befragten Frauen Gewalt in ihren Partnerschaften. Dabei haben 57 % der Kinder die Gewaltszenen gehört bzw. 50 % gesehen. 21% der Kinder  wurden direkt Opfer.

Koschig, Berg, Schlegel


Die Leiterin der BISS Goslar, Frau Dagmar Schlegel belegte anhand der Jahresstatistik  eindrucksvoll, dass es auch vor Ort immer mehr Opfer häuslicher Gewalt gibt, die von ihr betreut werden. Im Jahr 2014 waren es 170 Opfer; in diesen Familien lebten 178 Kinder!

Bernd Fricke, AWO Geschäftsführer in Goslar, stellte ein weiteres AWO Engagement vor. Auf Antrag des Netzwerkes wird ab 1.4.2015 die AWO als Träger das Landesprojekt „KIBIZ“ starten. Frau Marion Menzel wird sich dann speziell um Kinder, die Opfer häuslicher Gewalt geworden sind, kümmern.  


Die Chefin der Polizeiinspektion Goslar, Polizeidirektorin Christiana Berg führte aus, dass die polizeiliche Krisenintervention bei häuslicher Gewalt ein wichtiger Beitrag bei der Bekämpfung dieses Phänomens ist. Der Platzverweis für den Täter bzw. die Täterin, der bis zu 14 Tagen ausgesprochen werden kann, versetzt die BISS und das Goslarer Netzwerk in die Lage, gezielt den Opfern helfen zu können. Verletzte weibliche und männliche Opfer werden dann u.a. in den Asklepios Harzkliniken versorgt. Wie die Forschung belegt, bleiben aber viele dieser Gewalttaten unentdeckt, weil zu viele Menschen bei häuslicher Gewalt wegschauen!

Polizeidirektorin Christiana Berg, Leiterin Polizeiinspektion Goslar

Günter Koschig, der Beauftragte für Kriminalprävention der Polizeiinspektion Goslar sowie Außenstellenleiter des WEISSEN RINGES, möchte deshalb mit allen anderen Engagierten  das Dunkelfeld im Sinne der Opfer aufhellen sowie, z.B. den Nachbarn der Betroffenen Mut zum Hinsehen, Handeln und Helfen machen.

Koschig, Zahn, Göttert

Als Projektleiter der GZK dankten Koschig sowie die ehrenamtliche Aktionsfotografin Heike Göttert der Ärztin Vanessa Zahn aus der Goslarer Asklepios Harzklinik, die sich für eine Plakat-, Postkarten und Kinospotoffensive zur Verfügung gestellt hat. Mit ihrem eindrucksvollen Aktionsfoto und Statement „Ich helfe Opfern häuslicher Gewalt, ruf an!“, fordert sie mit ihrem verletzten Teddy Zeugen auf, bei häuslicher Gewalt sofort die Polizei unter 110  anzurufen.

Die Asklepios Harzkliniken, GZK und das Goslarer Netzwerk gegen häusliche Gewalt möchten mit der bundesweiten Plakat-/Postkartenoffensive und ihren Hilfsangeboten dieses Gewaltphänomen weiter enttabuisieren und, “wenn’s zu Zuhause knallt“, auch  Kindern, die Opfern häuslicher Gewalt werden, schnell über den Notruf 110 helfen!

 

               

Günter Koschig, GZK-Projektleiter sowie Goslarer Netzwerk gegen häusliche Gewalt

Günter Koschig dankt Karlheinz Gärtner in Berlin mit dem Schutzengelcartoon der GZK


GZK wirbt bei der Buchpräsentation „Nachtstreife“ für mehr Opferschutz und Zivilcourage

Auf Einladung von Karlheinz Gaertner, der seit über 40 Jahren das Verbrechen in Berlin, lange Zeit als  Hauptkommissar und Zivilfahnder, bekämpfte und darüber sein Buch „Nachtstreife“ (erschienen im Orell Füssli Verlag) geschrieben hat, nahm Günter Koschig vom WEISSEN RING, Fachbeirat Kriminalprävention, an der Buchpremiere teil.

Lebendig moderiert von Spiegel-Redakteur Peter Wensierski, konnten über 300 Besucherinnen und Besucher in der Lesung und anschließenden Diskussion mit Polizeibeamten erleben, womit der Zivilfahnder und sein über 40 Mann starkes Team täglich konfrontiert wurde. Einige der über 1000 Festnahmen und dunklen Seiten der Großstadt finden sich in dem Buch wieder.

Anwesend war auch der GZK-Kandidat, der Freund Fadi Saad von Gärtner. Beide haben das Buch »Kampfzone Straße – jugendliche Gewalttäter jetzt stoppen« (erschienen im Herder Verlag) geschrieben, in dem Sie auch die Maßnahmen der Goslarer Zivilcouragekampagne thematisieren.

In seiner Dankesrede würdigte Koschig, der mit einem Infostand des WEISSEN RINGES für Zivilcourage warb, dass Karlheinz Gärtner immer ein Herz für Verbrechensopfer hat und mit Fadi Saad die Präventionsarbeit des WEISSEN RINGES unterstützt.

Begleitet vom Beifall der 300 Gäste nahm Gärtner sehr erfreut die Auszeichnung, den Schutzengelcartoon der Goslarer Zivilcouragekampagne, entgegen. „Für viele Opfer warst du der Schutzengel, den diese bei Gewalttaten über 110 erreichen konnten, so Koschig!“.

Günter Koschig (Projektleiter GZK)  


Bild oben: Günter Koschig überreicht den Schutzengelcartoon an Karlheinz Gärtner. 

Bild unten v.l.n.r.: G. Koschig, K. Gärtner und P. Wensierski

Projektleiter Günter Koschig im Interview 

bei Radio 21

Im Rahmen einer Werbeaktion des Roller-Marktes in Goslar, erhielt unser Projektleiter Günter Koschig (rechts im Bild) die Möglichkeit, mit dem Radioseder "Radio 21" (Redakteur Hox, links im Bild)  über das wichtige Thema Zivilcourage zu reden.

Hier gehts zum Mitschnitt des Interviews


Die GZK zu Gast bei dem 24.  Mainzer Opferforum  des WEISSEN RING


Die GZK war im November 2014 zu Gast beim 24. Opferforum der Opferhilfeorganisation WEISSER RING. Die Fachtagung hatte die "Opferperspektiven in der Kriminalprävention" als Leitthema.

v.l.: Habig (GZK), Biewer (Geschäftsfüherin des W.R.), mittig zwei Mitarbeiterinnen der Außenstelle HH; van Hüllen (stell. Bundesvorsitzende W.R.)

 

v.l: Koschig (GZK), Rau (Referatsleiterin W.R.), Dr. Steffen (Fachbeirat Vorbeugung W.R.), Biewere (Geschäfstführerin W.R.)


In diesem Forum mit Experten aus Politik, Justiz, Polizei, Verwaltung und Wissenschaft erhielten wir die Gelegenheit, die Goslarer Zivilcouragekampagne vorzustellen und das Foyer des Tagungsortes mit einer Auswahl unserer Aktionsplakate und Rollups zu beleben. 




Zu den Tagungsergebnissen führt sie dieser Link: https://www.weisser-ring.de/opferforum 




WEISSER RING lobt Engagement der Gewerkschafter für Opferschutz und Zivilcourage


Martin Schilff und Stellv. Bundesvorsitzende des WEISSEN RINGS Dr. Helgard van Hüllen


Am Rande des GdP-Kongresses lobte Dr. Helgard van Hüllen, stellvertretende Bundesvorsitzende des WEISSEN RINGS und Vorsitzende des WR-Fachbeirates Europa und Internationales, das Engagement der Gewerkschafter für Opferschutz und Zivilcourage.

 

"Ich bin sehr beeindruckt, dass viele Polizistinnen und Polizisten sich nach Feierabend für Opferschutz und Prävention stark machen!" - so Dr. Helgard van Hüllen.

Günter Koschig von der Polizeiinspektion Goslar und Mitglied des WR-Fachbeirates Vorbeugung stellte den Kongressteilnehmern die Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) vor. Er würdigte dabei den herausragenden persönlichen Einsatz von Martin Schilff, Bundespolizeirevier Braunschweig und Vorsitzender des Bundespolizei-Bezirkspersonalrates, im Rahmen der Goslarer Zivilcouragekampagne.

v.l.n.r.: Helgard van Hüllen, Martin Schilff und Günter Koschig

 
Kürzlich stand Martin Schilff selbst als Teilnehmer der GZK mit seinem Berliner GdP-Bären vor der Photogenokamera von Heike Göttert. Mit seinem Statement "Gemeinsam sind wir bärenstark, ruf 110!" und weiteren Präventionsmaterialien werden Grundschüler, Eltern und Lehrkräfte für das Thema Zivilcourage sensibilisiert.


Die Botschafterin des WEISSEN RINGS Regina Halmich und die Polizei Goslar werben für Zivilcourage auf dem 19. Deutschen Präventionstag in Karlsruhe

 

Goslar/ Karlsruhe - Ehemalige Boxweltmeisterin Regina Halmich repräsentierte die Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) beim Deutschen Präventionstag (DPT) 2014 in Karlsruhe.

Die Polizeiinspektion Goslar und die Opferhilfeorganisation WEISSER RING (W.R.) präsentierten den Teilnehmern und Besuchern des Deutschen Präventionstages die Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) und die Initiative "Sportler setzen Zeichen" mit Vorführungen und Mitmachaktionen am Standboxsack und der Plakatausstellung der GZK.

Günter Koschig mit seinem Präventionsteam der Polizei Goslar und Anna Rau, Präventionsfachkraft des W.R. in Mainz, hatte mit der Botschafterin des W.R.'s, Ex-Boxweltmeisterin Regina Halmich, prominente Unterstützung.

Während ihres Besuches am Stand des WEISSEN RINGS zeigten der Deutsche Hochschulmeister im Boxen, Gymnasiallehrer Markus Regele mit seinen Schülern Trainingsergebnisse nach dem Motto: " Lieber auf den Boxsack hauen als auf den Mitschüler".

Die Schüler aus Würzburg brachten den zahlreichen Zuschauern die präventive Wirkung des Fitboxens eindrucksvoll nahe.



Regina Halmich, die von dem DPT Kongresspräsident Prof. Jürgen Kerner und Geschäftsführer Erich Marks und Dr. Wiebke Steffen begrüßt wurde, stand nach der Boxvorführung für Autogramme und Fotos zur Verfügung.

Sie wirbt seit vielen Jahren mit Postkarten, Plakaten und Kinospots mit ihrem Weltmeisterschaftsgürtel und dem Slogan; "Zivilcourage ist keine Frage der Stärke"! für mehr Zivilcourage und Opferschutz.

Die Sportlerin, die mehrere Präventionsprojekte als Schirmherrin unterstützt, machte deutlich, dass Fitboxen neben der Förderung von Fairness, Koordination und Kondition das Vermögen, Regeln einzuhalten, stärkt und Mut macht, Schwächeren zu helfen.

Die dort vermittelten Erfolgserlebnisse wirken sich besonders positiv auf das Schulklima aus. Denis Habig, der Evaluations- und Medienbeauftragte der GZK, informierte die Besucher über die Ergebnisse seiner Evaluation und präsentierte die von ihm erstellten GZK-Materialien.

 

               

Karlsruhe/ Goslar, 13.05.2014 Koschig, Habig (GZK) 


Goslarer Zivilcouragekampagne präsentiert sich auf dem 18. Deutschen Präventionstag in Bielefeld

Goslar/Bielefeld. Am 22. und 23. April 2013 findet in Bielefeld der 18. Deutsche Präventionstag statt. Der Deutsche Präventionstag ist der größte europäische Kongress speziell für das Arbeitsgebiet der Kriminalprävention sowie angrenzender Präventionsbereiche. Die Schirmherrschaft hat Frau Ministerpräsidentin Hannelore Kraft übernommen.

Das diesjährige Schwerpunktthema lautet „Mehr Prävention – weniger Opfer“.  Insgesamt werden sowohl zum Schwerpunktthema als auch zu weiteren aktuellen Themen der Prävention mehr als 120 Vorträge angeboten. Kongressbegleitend präsentieren sich über 250 Fachorganisationen mit Ausstellungen, auf der DPT-Bühne und im Filmforum.

Die Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) ist mit einem eigenen Stand und einer Plakatausstellung bei dem Kongress vertreten. Projektleiter Günter Koschig, Weißer Ring und Polizeiinspektion Goslar, präsentiert mit seinen Kollegen vom Präventionsteam, Lothar Niemann und Denis Habig, das Projekt aus Niedersachsen, das inzwischen bundesweit für Zivilcourage wirbt.

Von der Photogenofotografin Heike Göttert ehrenamtlich gekonnt in Szene gesetzt, zeigen zurzeit 66 Prominente (Dr. Joachim Gauck, Marek Erhardt,Sigmar Gabriel, Ralf Möller, Axel Prahl, Regina Halmich, Bibiana Steinhaus u.v.a.) ihr „Gesicht für Zivilcourage“ und werben mit ihren Statements in Kinospots, Zeitungsanzeigen, Postkarten sowie mit Plakaten anderen Menschen zu helfen ohne sich in Gefahr zu bringen und die Polizeiprofis per Notruf 110 anzurufen!

Vom GZK-Team wird der Vorsitzende der Innenministerkonferenz und Teilnehmer der GZK, Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius, sein neues Zivilcourageplakat und eine für Schulen entwickelte DVD mit allen Projektmaterialien erhalten. GZK-Teilnehmer, Buchautor Fadi Saad aus Berlin, stellt sein neues Buch „Kampfzone Straße“ vor und berichtet über die Erfahrungen seiner Lesereisen mit der Polizei und dem Weißen Ring in Goslars Schulen.

Selbstverständlich können Sie auch persönlich in Bielefeld dabei sein und über den 18. Deutschen Präventionstag und das Projekt der GZK berichten. Die Sonderausstellung mit der Nr. 004 finden Sie in der Ausstellungshalle.